Der erste Unterschied zu einer langweiligen deutschen Toilette fällt einem gleich beim hinsetzten auf: die Brille ist nämlich beheizt. Außerdem besitzt sie eine Luftabsaugung, die die "Abgase" von Gerüchen reinigt.
Einmal hingesetzt kann man wenigstens wie gewohnt sein Geschäft verrichten, aber dann: An der rechten Seite gibt es eine Konsole, ähnlich der von Captain Kirk auf der Enterprise. Leider auf japanisch. Beim drehen an den Schaltern ist nicht passiert, auch der Maschinenraum wollte sich nicht melden. Ich hab keine Ahnung wofür die da sind. Interessanter sind da schon die Funktionen der Knöpfe. Einige habe ich ausprobiert, an andere hab ich mich noch nicht getraut. Drückt man beispielsweise den dritten von vorne fährt sich eine Düse aus, die den Hintern mit einem
Wer weitere Infos zu Toiletten in Japan haben, will kann in der Wikipedia nachlesen, denn die sind so vielfältig und faszinierend, dass es sogar einen Wiki-Eintrag dazu gibt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Toiletten_in_Japan.
Aber ich habe noch eine weitere technische Spielerei entdeckt und zwar in meinem Badezimmer. Die Japaner lieben es ja bekanntlich sehr heiß zu baden. Und wer kennt das nicht: Man steigt aus der Wanne, trocknet sich ab und will sich die Haare kemmen, aber das geht nicht, da der Spiegel beschlagen ist. Der normale Mitteleuropäer würde nun ein Tuch nehmen und den
2 Kommentare:
Hmm, ich schlage vor, das der vorderste große Drehregler für die Sprühstärke ist, und die hinteren die Wassertemperatur regeln, vielleicht auch die Klobrillentemperatur...
brr, ein Klo, das immer 37°C warm ist, muß doch eine Keimschleuder sein.
Christina
Ich denke, bei Raumtemperatur von 18-20° gehts den Keimen nicht viel schlechter. Nur fühlt es sich kälter an, wenn man sich aufs Klo setzt, so dass uns das nicht bewusst ist.
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