
Japan hat in den letzten 150 Jahre viele Einflüsse aus dem Ausland auf gegriffen und den eigenen Bedürfnissen und der eigenen Lebensart angepasst. Das gilt sowohl für Musik, dem politischen System, dass im großen um ganzen aus dem preußischen hervorgegangen ist, als auch für die Ernährung. Chinesisches Essen ist sehr beliebt. Ramen (chinesisch Nudel) bekommt man fast an jeder Ecke. Auch Pasta und Pizza sind beliebt. Nach "deutsche Spezialitäten" muss man schon etwas länger Suchen. Fündig wurde in auf dem Fest in Osaka. Hier gab es "Frankfurter", wie ich sie noch nie gesehen habe. Die Würstchen werden auf ein Holzspieß gesteckt und in ein Omelette eingewickelt. Gegessen werden die dann mit reichlich Majonäse und Ketchup (erstes Bild). Also ich habe sowas in Deutschland noch nie gesehen. Das mit dem Holzspieß ist aber eine gute Idee.

Auch einer der ersten japanischen Dönerbuden habe ich einen Besuch abgestattet. Da Japaner mit Umlauten ihr Probleme haben heißt der Döner hier Donel. Das L wird allerdings wie ein R ausgesprochen. Das R oft wie ein L. Terebi heißt beispielsweise Fernseher und wird Telebi ausgesprochen. Biilu heißt Bier. Allerdings werden R und L nur manchmal verstaucht. Das System habe ich noch nicht durchschaut.
Zurück zum Döner. Der hiesige "Nachbar" ist ein echter Türke. Der Döner kostet 500 Yen (Euro), ist aber im besten Fall halb so groß wie in Clausthal. Von dem jüngsten Gammelfleischskandal hat man hier natürlich noch nichts gehört.
Auch Niederlassungen einer großen

amerikanischen Imbisskette findet man hier recht häufig. Das Angebot entspricht etwa dem in Deutschland. Nicht aber die Preise. Nein, die Burger sind nicht teuer als bei uns. Ein Cheeseburger kostet gerade einmal 100 Yen (60 cent). Außerdem ist es einer der wenigen Gaststätten die zweisprachige Speisekarten haben. McDonalds wird hier übrigens MacoDo genannt.
2 Kommentare:
Warum sind da Sandsäcke vor dem MacoDo? Erwarten die Japaner gerade ein Flut? Kann ich mir schwer vorstellen, bei der Bebauung...da gibts doch bestimmt entsprechende Kanalisationsanlagen.
Christina
Gute Frage....
In der Gegend sind die Schreine vorbei gezogen.
Ich nehme an, dass es nur eine Absperrung ist.
Kommentar veröffentlichen