Dabei handelt es sich um ein Volkfest, das ursprünglich dazu diente für die anstehende Ernte zu beten.
Die Danjiri sind große fahrbare Schreine. Sie werden mehrfach um die Kishiwada Burg gezogen in der damals der Shogun residierte. Früher wurde mit den Schreinen echte Rennen ausgetragen, heute ziehen sie lediglich mit teilweise beeindruckender Geschwindigkeit durch die Straßen. Ein solcher Danjiri wiegt etwa vier Tonnen und wird an bis zu 200 Meter langen Seilen von bis zu 1000 Personen gezogen. Da sie starre Achsen haben, also nicht lenkbar sind, müssen sie um die Kurven gewuchtet
In dem Schrein befinden sich Trommler, auf dem Schrein ein Tänzer. Ursprünglich handelt es sich bei dem Tänzer um einen Daiku-gata (Tischler). Sie führen einen Tanz auf, der heutzutage Hikoki-nori genannt wird (Flugzeugtanz). Das Tanzen auf dem Wagen ist nicht ganz ungefährlich, denn die Wagen sind knapp vier Meter hoch. Jedes Jahr kommt es hierbei zu Unfällen. Die Schreine werden in verschieden Städten gebaut und auch die "Kämpfer" kommen aus dieser Stadt.
Da dieses Festival wirklich sehr interessant ist, probiere ich heute mal was neues aus: ein Video von einem der Schreine. Ich hoffe es klappt.
1 Kommentar:
Auweia, sind die schnell! Wenn das mal kein Rennen war...aber wie genau haben die den Schrein jetzt rumgewuchtet? Die Verschnaufpause fand ja statt, bevor der Schrein in der Kurve war.
Das erste Bild gefällt mir. Ich glaube, die Japaner sind mindestens genauso verrückt wie die Leute in CLZ ;)
Christina
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