Gestern war ich bei schönem Wetter in Fushimi-ku, einem südlichen Stadtteil von Kyoto.
Dort gibt es eine großen Shinto-Schrein, der dem Kami Inari gewidmet ist. Kami sind Naturgottheiten im Schinto. Inari ist die Gottheit der Fruchtbarkeit, des Reises und der Füchse.
Die Füchse gelten somit als Boten Inaris. Auf dem Gelände sind zahlreiche Fuchsstatuen mit rotem "Lätzchen" zu sehen.
Die Eingänge zu Shinto-Schreinen sind in Japan üblicherweise durch rote Torii gekennzeichnet.
So auch dieser. Hinter dem Tor sieht man den großen und schönen Schrein, der zu den Hauptschreinen der Inari-Schreine zählt.
Aber der Schrein ist an sich nicht das was so besonders an diesem Ort ist.
Es sollen 10000 Stück sein, in verschiedenen Größen. Ich habe sie nicht alle gezählt.
Teilweise stehen die Torii so dicht beieinander, das sie einen regelrechten Tunnel bilden. In den Tunneln sind sogar Lampen angebracht, da durch die Ritzen nicht genug Licht fällt.
Die Torii werden von Personen, Familien oder auch Firmen gespendet. Neben den großen gibt es auch zahlreiche keine die man dort kaufen und direkt an einen Schrein stellen kann.
Das umgebene Waldstück ist recht schön und der Besuch des selbigen war das erste mal seit zweieinhalb Monaten das ich aus besiedeltem Gebiet raus gekommen bin und nicht ständig Menschen und Verkehrslärm um mich hatte.
In dem Wäldchen gibt es auch einen Geocache: "The Guardian Fox" (GCGFEH).
Nach einigem Suchen habe ich ihn gefunden. Der Cache war prall gefüllt mit Travelbugs.
Trotz der Besucherströme ließ sich der Cache leicht heben, da er abseits der Hauptwege gelegt war.
Weitere Infos zu dem Schrein findet ihr in der Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fushimi_Inari-Taisha
1 Kommentar:
Das ist ja echt ein riesiges Gelände! Ich kann mir gut vorstellen, daß du dich gefreut hast, endlich mal wieder in einem Wald zu sein :)
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