Letzte Woche hatten wir Besuch aus Deutschland. Professor Jutzi aus Bielefeld hat bei uns seine Vortragsreise durch Japan gestartet. In dem Arbeitskreis hier ist er wohl bekannt, da er eine ähnliche Chemie macht, wie wir hier.
Er hat einen Vortrag über "Dynamische Kovalente Chemie von Galliumverbindungen" gehalten. Ein recht interessanter Vortrag und auch von Vortragsstil schön gemacht.
Wie in Japan üblich sitzt man auf dem Boden. Um es aber für Europäer bequemer zu machen wurde eine Grube unter dem Tisch geöffnet, damit man bequemer sitzen kann. In rein japanischen Gruppen ist das wohl nicht unbedingt üblich.
Zu Essen gab es mehrere Gänge Fisch, Gemüse und Pilze. Reis gab es nur ganz zum Schluss, das zeichnet wohl die in Kyoto typische Küche aus.
Ein weiterer Gang bestand aus Tempura. Das ist paniertes und frittiertes Gemüse und Fisch. Tempura ist recht lecker. Ingesamt war das essen mit großem Aufwand sehr schön zubereit. Dennoch muss ich sagen, das es Gründe gibt, warum sich Sushi auf dem europäischen Markt durchgesetzt hat, andere japanische Gerichte jedoch nicht.
3 Kommentare:
Mmm, das klingt alles sehr lecker :) Und ich glaube, daß es sehr komfortabel ist, wenn die Japaner auch an ausländische Gäste denken und am Tisch eine Grube öffnen. Aber warum haben die Gerichte sich nicht durchsetzen können? Ist der Aufwand der Zubereitung zu groß?
Der Aufwand der in Japan für Essen betrieben wird ist schon sehr groß. Aber viele Sachen schmecken sehr komisch. Besonders die Süßigkeiten sind schrecklich.
Das glaub ich gern. Wobei ich finde, daß gerade Süssigkeiten besonders schwierig sind was den Geschmack der jeweiligen Kultur angeht.
Hat mal jemand "Cadbury's" Schokolade probiert, die Standardmarke im Commonwealth? Die schmeckt einfach nur furchtbar, viel zu süss und wääh... da ist mir Milka 1000mal lieber.
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