das wichtigste zuerst: ich bin gut in Japan angekommen.
Nun zu einem kurzen Reisebereicht.
Die Bahnfahrt zum Frankfurter Flughafen verlief ohne Probleme, nur das jeder der drei Züge zwischen 5 und 10 min Verspätung hatte. Ich weiß echt nicht wie die Bahn auf eine Pünktlichkeit von 95 % kommt.

Am Frankfurter Flughafen angekommen habe ich einige Zeit gebraucht bis ich den Schalter von Quatar Airways gefunden hatte.
Das Gepäckaufgeben und Einchecken ging ohne Probleme.
Während der Wartezeit habe ich mich über eine Stunde mit einem jungen Mann aus Bangladesch der in Bergen Informatik studiert unterhalten.
Das Flugzeug konnte man vor den Start bereits gut einsehen. Ein ziemlich moderner Airbus A330-200.
Bei dem Flug hatte ich einen Fensterplatz, allerdings wie immer über dem Flügel. Neben mir saß ein Japaner, der ein Auslandssemester in Deutschland gemacht hatte. Ja, auch das gibt es....
Das Essen auf dem Flug war recht gut und für Unterhaltung war auch gesorgt.

Für jeden Platz gab es einen kleinen Monitor mit einer Auswahl von ca. 150 Filmen und Dokus in allen möglichen Sprachen. Außerdem konnte man auf einer Karte ständig sehen wo man war, sowie Informationen zu Flughöhe,Geschwingigkeit, usw erhalten.
Bemerkenswert ist allerdings, dass ständig die Richtung und Entfernung nach Mekka auf den Monitoren eingeblendet wurde.
Gegen kurz nach 22 Uhr Ortzeit waren ich in Doha. Als ich das Flugzeug verließ schlug mir eine sehr schwüle, stark nach Abgasen riechende Luft entgegen. Die Feuchtigkeit schlug sich sofort auf Brille, Uhr, Kleidung und Haut nieder. So eine extreme schwüle Hitze hab ich noch nicht erlebt. Ich dachte dort unten sei es Wüste. Aber an dem Tag war es sehr neblig aber trotzdem über 35 °C. In der Wartehalle für den Transit war ich fast der einzige Europäer. Die meisten Fluggäste waren Japaner.
Der Flug von Quatar nach Japan dauerte etwa 10 Stunden. Während dieser Zeit gab es zweimal was zu essen, ich habe einige Studenen geschlafen und mit Fluch der Karibik 3 angesehen.
Man sieht schon aus dem Flugzeug das Japan sehr bergig und dicht besiedelt ist.
Japan hat sowenig Platz das sie sogar den internationalen Flughafen von Osaka ins Meer gebaut haben. Der Kasai Flughafen ist ein unglaubliches Bauwerk. Er liegt wie ein riesiger Flugzeugträger vor der Küste. Eine riesige Brücke verbindet die künstliche Insel mit dem Festland. Dort zuladen ist allerdings etwas seltsam. Man kommt dem Meer sehr nahe ohne auch nur Land zu erahnen. Der Flughafen selber ist
Die Abfertig ging problemlos. Das Personal war überall sehr freundlich.
Am Ausgang hinter dem Zoll wartetn bereits drei Mitarbeiter aus der Arbeitsgruppe von Prof. Tokitoh.
Dazu aber morgen mehr.
2 Kommentare:
Wow. Was für ein Flug. Ich bin froh, daß alles glatt gelaufen ist. Anscheinend war die Bahn unpünktlicher als das Flugzeug. ;)
Die modernen Flugzeuge müssen schon toll sein, diese Bildschirme am Platz gabs bei meinen letzten Flügen noch nicht.
Christina
Der Herr Dr. Oppermann schwebt in die ferne. Klingt schonmal ganz interessant. Wenn sogar das Bett 2m lang ist, kann ja nicht mehr viel schief gehen ;-) Harzer Grüße
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